Männer in Kitas

Seit fünf Jahren führt mannigfaltig e.V. das Projekt „Männer in hannoverschen Kitas“ durch.

Die Arbeitsschwerpunkte im Projektrahmen sind:

  • Begleitung von Männern* im beruflichen Alltag
  • Beratung und fachliche Begleitung von Trägern
  • Qualifizierung von Fachschüler*innen in den Felder Gender und Generalverdacht
  • Begleitung von Schülern in der Schulpraktikumsphase
  • Individuelle Beratung für Männer* in Krisenfällen aus dem beruflichen Umfeld Kita
  • Begleitung von Männern* im FSJ – Schwerpunkt Kinderläden
  • Öffentlichkeitsarbeit

Wir beraten sie gerne. Kontaktieren sie uns, wenn sie Fragen haben.
Mit unserer Expertise in Fragen von Gender, Schutzkonzepten und anderen Themenfeldern begleiten wir gerne auch ihr Team.

Kontakt:

Christoph Grote
Lavesstraße 3, 30159 Hannover
Email: grote@mannigfaltig.de
Tel.: (0511) 458 21 62

Fortbildung:

Als Mann und Erzieher in der Kita

Termin Dienstag, 27. April 2021
09:00 – 16:00 Uhr

AK Männer:

In Hannover besteht ein trägerübergreifenden Arbeitskreis für Männer in Kindertagesstätten und Kinderläden (von Krippe bis Hort). Dieser AK Männer ist ein Forum für Austausch und Fachthemen, die gemeinsam in der Gruppe entwickelt werden. Der AK ist offen für alle Männer*, die in dem Bereich der Elementarbildung arbeiten.

Z.Zt. ist der AK Männer wegen der Corona-Vorschriften noch ausgesetzt.
(Termine sind auf der Homepage der Kinderladeninitiative zu ersehen).

Beruf Erzieher:

Wie werde ich Erzieher* in Niedersachsen:

Infos dazu auf der Homepage der Fachkräfteoffensive Frühe-Chancen – mehr

Leitgedanken in der Arbeit:

  • Mann-Sein* ist per se kein Qualitätsmerkmal. In den Einrichtungen braucht es Männer*, die in ihrer Fachlichkeit sich selbst in ihrer Geschlechtlichkeit sehen und reflektieren sowie für die Vielfalt der Geschlechter einstehen.
  • Geschlechtersensibel zu handeln heißt: ressourcenorientiert und differenzsensibel Kinder als Subjekte ernst zu nehmen und dies eben auch in der Kategorie Geschlecht sowohl auf  Individuum bezogen als auch in den gesellschaftlichen Eingebundenheiten.
  • Die Vielfalt ist die Ressource. So brauchen Kinder verschiedene Männer* und Frauen*. Eben in der Auseinandersetzung mit vielfältigen Modellen liegt die Chance Kinder in ein positives Selbstbild zu begleiten. Die Differenz innerhalb eines Geschlechts kann größer sein als zwischen den Geschlechtern.
  • Eine offensive Reflexion der Kategorie Geschlecht ist ein wesentlicher Bestandteil von Schutzkonzepten gerade auch im sexualpädagogischen Arbeitsalltag und in Bereich von Prävention sexualisierter Übergrifflichkeiten.
  • Fachlich richtungsleitend ist es, geschlechtergerecht, rassismuskritisch und differenzsensibel zu arbeiten.

Gefördert durch die Landeshauptstadt Hannover: