Fortbildungen und Online-Seminare

mannigfaltig e.V. bietet institutionsbezogene und personengerechte Unterstützung an. Dabei werden die Formen jeweils maßgeschneidert an den fachlichen Anforderungen entwickelt und durchgeführt, so wie sie sich im Austausch mit den Kolleg_innen vor Ort ergeben. Möglich sind Mitbeteiligung, eigenständige Planung und Durchführung von

  • Fachtagungen/Vorträgen/Workshops
  • Teamberatung/Supervision/Coaching
  • Hospitation und Praxisbegleitung
  • Fachberatung/Fallberatung
  • Konzeptentwicklung und -begleitung

Aktuelle Fortbildung:

Online Workshop

Männer* in KiTas – Rehabilitierung zu Unrecht beschuldigter Mitarbeiter*innen

Aufgrund der Nachfragen und Rückmeldungen führen wir die geplante Präsenzveranstaltung am 19.11.noch einmal am 8.12. online durch. Damit können alle auch überregional und virtuell  teilnehmen!

Link zur Originalausschreibung:
Werkstattgespraech_Maenner-in-Kitas_19.11.2021.pdf (mannigfaltig.de)

Anmeldung für den 8.12.2021 an: Kuzenko@mannigfaltig.de
(Es folgt eine Anmeldebestätigung inkl. eines Zoom-Links zur Veranstaltung)

Programm:
Männer* in Kitas und Horten – Was geschieht, wenn wahrscheinlich nichts passiert ist? Werkstattgespräch zur Rehabilitation falsch verdächtigter Fachkräfte im Kindeswohlprozess

  1. Vorstellung des Leitfadens/Modells zur Rehabilitierung zu Unrecht beschuldigter Mitarbeiter*innen: Sebastian Dymala (Kinderladen Initiative Hannover e.V.) / Olaf Jantz und Axel Hengst (mannigfaltig e.V.)
  2. Fachlicher Kommentar: Kai Kabs-Ballbach (BAG Jungen*arbeit/LAG Jungenarbeit BW)
  3. Austausch und Diskussionen
  4. Themenräume zu speziellen Themen/Problemstellungen aus der Diskussion heraus

Datum: Online Workshop am 8.12. 17:00 – 19:30
Referenten: Axel Hengst, Olaf Jantz, Sebastian Dymala
Kooperationsveranstaltung: mannigfaltig e.V., Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. – VNB, Kinderladen-Initiative Hannover e.V.

Väter erreichen? – Alle Väter erreichen?? – Alle Väter in ihrer Vielfalt erreichen???

Zugänge und praktische Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit und für Väter

Der Umgang mit Vielfalt ist eine Herausforderung. Wie spreche ich unterschiedliche Menschen so an, dass sich alle eingeladen fühlen. Diese Fortbildung richtet sich an alle, die jetzt oder in Zukunft mit Vätern arbeiten und diese in ihrer Vielfalt erreichen wollen. Unser Angebot wendet sich dabei sowohl an Hauptamtliche als auch Nebenamtliche und Ehrenamtliche.
Leiten wird uns die Frage, wie wir der Unterschiedlichkeit von Vätern gerecht werden können. Die Spannbreite der Themen reicht dabei von der Gestaltung der Ausschreibungen bis zur Durchführung der Angebote. So werden wir uns fragen, welche Formulierungen der Ausschreibungen bestimmte Väter einladen – und andere eben nicht. Gleichzeitig wird beleuchtet werden, wie in den Angeboten ein Raum geboten werden kann, sich über die Besonderheiten auszutauschen. Wann können wir z.B. Migrationsgeschichten an- und aussprechen – und wann eben nicht.
Im Mittelpunkt steht damit eine migrationssensible Väterarbeit. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängten Faltblatt.

Datum: 02.11., 15.11., 09.12.2021 und 13.01.2022
Referenten: Olaf Jantz, Axel Hengst, „Eby“ Bakari Tangara, Alexandros Stathopoulos
Kooperationsveranstaltung: mannigfaltig e.V., Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. – VNB, ADV-Nord e.V. – Afrikanischer Dachverband Norddeutschland e.V.

Fachforum

„So was sagt man nicht!“ Rassismuskritik als Störung, Widerstand oder Bereicherung von (Fort-)Bildungszielen?

Als Online-Veranstaltung im Projekt „Irgendwie Hier! Flucht – Migration – Männlichkeiten“ statt. Dieses Online-Forum dient als Einstieg in die vertiefte Auseinandersetzung um die Integrierbarkeit von Rassismuskritik in die Bildungsarbeit. Ausgehend von Erfahrungen, die wir in der Fortbildungsarbeit im Sinne von männlichen* Geflüchteten gemacht haben, wird in diesem Forum diskutiert, welche Brüche und welche Chancen die explizite Aufnahme rassismuskritischer Rückmeldungen beinhalten.
Bildung stellt in ihrer systematischen Beschäftigung mit Diskriminierungsformen stets eine Zumutung dar. Es werden Menschen konfrontiert, es werden Menschen unterstützt. Und: Die Thematisierung von Diskriminierung ist auch immer als Anmaßung zu sehen – eine Anmaßung durch Teilnehmende und eine Anmaßung durch Referierende/Anleitende. Dabei treffen unterschiedliche Vulnerabilitäten (Grundverletzlichkeiten – sic. O.J.) aufeinander. Doch welche Anmaßung wiegt gewichtiger: diejenige durch „Weiße Verletzlichkeit“ oder diejenige durch black P.o.C.-geleitete Rassismuskritik? Welche Konfrontation ist im Rahmen von Bildungsveranstaltungen legitim, angemessen und hilfreich?
Referent Olaf Jantz stellt dabei zur Diskussion, wie eine Bildungsarbeit Verletzlichkeiten sowie Erkenntnispotentiale sowohl auf der rassismuskritischen als auch auf der mehrheitsgesellschaftlichen Seite integrieren kann.

Datum: 22.11.2021
Zeit: 10 – 12:30 im Zoom-Raum
Referenten: Olaf Jantz von mannigfaltig e.V.
Kooperationsveranstaltung: mannigfaltig e.V., LAG-Jungenarbeit NRW

Männer* in Kitas und Horten

Was geschieht, wenn wahrscheinlich nichts passiert ist?

Werkstattgespräch zur Rehabilitation falsch verdächtigter Fachkräfte im Kindeswohlprozess

Datum: 19.11.2021
Zeit: 09:00 – 13:00 Uhr
Referenten: Axel Hengst, Olaf Jantz, Sebastian Dymala
Kooperationsveranstaltung: mannigfaltig e.V., Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. – VNB, Kinderladen Initiative Hannover e.V.

Jugendschutz

Alles grenzenlos? – Praxiserprobte Zugänge in der Prävention mit Jungen und männlichen Jugendlichen

Offene und erlebnisorientierte Jugendarbeit ist haeufig auch reine Jungenarbeit. Der Anteil an männnlichen Jugendlichen, die an Angeboten der Jugendarbeit teilnehmen, ist proportional noch immer sehr hoch.
In diesem dreitaegigen Seminar lernen Sie sowohl in Theorie, als auch in Praxisanteilen praxisorientierte Zugänge in der Prävention mit Jungen und maennlichen Jugendlichen kennen.
Neben Grundlagen der Jungenarbeit werden bei dieser Fortbildung Methoden zur jungengemaessen Praeventionsarbeit und Risikokompetenz vermittelt und fuer die Praxis vor Ort erarbeitet.
Weitere Schwerpunktthemen werden jungenspezifische Gesundheit und Jugendschutz,
Transkulturalitaet in Jungenwelten sowie die Praxis der Selbstbehauptung mit Jungen und maennlichen Jugendlichen im fachlich, paedagogischen Kontext der Jugendhilfe sein.

Die Fortbildung 46-21-062 im Juli wird als dreiteilige Online-Modulfortbildung durchgeführt:
Die neuen Termine werden der 23.11., 30.11. und 07.12.2021 sein.
Möglichst unter Beibehaltung der alten Kursnummer können sich die interessierten Teilnehmenden nur für alle drei Termine zusammen anmelden. Die Kursgebühr für alle drei Termine beträgt jetzt 120,00 €.

Referent: Olaf Jantz
mannigfaltig e.V. – Institut für Jungen- und Männerarbeit Hannover

Irgendwie hier! Flucht – Migration – Männlichkeit

Fachkräftequalifizierung – Blended Learning
für die Arbeitsfelder des SGB 8, §11-14

Jungen* mit Flucht- und Zuwanderungserfahrungen sind eine vielfältige Gruppe in der Kinder- und Jugendarbeit. Jedoch sind sie in erster Linie heranwachsende Jungen* mit Bedürfnissen, Träumen, Zielen: Teil von einer gesellschaftlichen Struktur sein. Innerhalb des eigenen sozialen Umfeldes wahrgenommen werden und wirken. Über sich selbst und die eigene Zukunft bestimmen können. All das sind Ausdrücke dieser Träume, Wünsche und Ziele, die auf individueller Ebene mal mehr, mal weniger priorisiert werden. Und dies gilt in der Regel für alle jungen Heranwachsenden, unabhängig, ob mit oder ohne Fluchtgeschichte.

Doch wann ist es wichtig diese Differenzlinien aufzumachen? Geflüchtet oder nicht. In der dritten, vielleicht schon vierten Generation hier oder doch deutsch-deutsch sozialisiert. Aus dem Duisburger Norden kommend oder doch eher Münchener Innenstadt. Und wann ist es wichtig diese Differenz-linien, von denen es weitaus mehr gibt, einfach mal links liegen zu lassen? Damit müssen Fachkräfte umgehen. Die Arbeit mit Jungen*, die mit und ohne Geschichten im Gepäck unterwegs sind, startet letztlich immer auf der Bezie-hungsebene. Und diese muss in einer unterstützenden und offenen Pädagogik geschehen, die ohne Zuschreibungen auskommt, aber dennoch die Macht der Zuschreibungen auf dem Schirm hat.

Zeitraum: 14. Juni – 10. Nov. 2021 (in mehreren Blöcken)
Referent*innen: Olaf Jantz
, mannigfaltig e.V./LAG JuNi, Kai Mausbach, LAG Jungen-arbeit NRW, Susanne Reitemeier-Lohaus, HeRoes Duisburg/Jungs e.V., Jonas Lang, Coach e. V. Köln, Michael Meurer, LAG Jungenarbeit NRW (Vorstand
Veranstalterin: LAG Jungenarbeit in NRW e.V. unter konzeptioneller Beteiligung von mannigfaltig e.V. – Institut für Jungen- und Männerarbeit Hannover

Ort: NRW

Trägerübergreifenden Fortbildungsveranstaltung

Themenvormittag: Jungen*arbeit

Jungenprojekte in der offenen Arbeit sind mit anderen Problemstellungen konfrontiert als die (geschlossene) Jungengruppenarbeit. Doch was lässt sich umsetzen und was gewinnt die Arbeit z.B. in Jugendzentren aus der jungengemäßen Pädagogik?
An diesem Themenvormittag werden die Erfahrungen unseres Modellprojekts „sozialräumliche Jungenarbeit“ gebündelt vorgestellt. Neue, wie altbewährte Methoden (Zugänge) konnten mit diversen Jungen* und Jungen*gruppen erprobt und bewertet werden. Die gewonnenen Erkenntnisse stellen wir hiermit als Impulse für die eigene Praxis zur Verfügung.
Das Seminar beinhaltet eine Präsentation des Projektes sowie Austausch, Diskussion und Reflexion mit den Teilnehmenden aus dem Methodenfundus der Jungen*arbeit.
Wir freuen uns auf einen regen Austausch zur Umsetzbarkeit von Jungenprojekten in Hannover!

Neues Datum: 13. Juli 2021
Referent: Olaf Jantz
und Helge Kraus
mannigfaltig e.V. – Institut für Jungen- und Männerarbeit Hannover

Ort: Haus der Jugend│Europasaal│Maschstr. 22-24│30659 Hannover


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