Fortbildungen und Online-Seminare

mannigfaltig e.V. bietet institutionsbezogene und personengerechte Unterstützung an. Dabei werden die Formen jeweils maßgeschneidert an den fachlichen Anforderungen entwickelt und durchgeführt, so wie sie sich im Austausch mit den Kolleg_innen vor Ort ergeben. Möglich sind Mitbeteiligung, eigenständige Planung und Durchführung von

  • Fachtagungen/Vorträgen/Workshops
  • Teamberatung/Supervision/Coaching
  • Hospitation und Praxisbegleitung
  • Fachberatung/Fallberatung
  • Konzeptentwicklung und -begleitung

Aktuelle Fortbildung:

Jugendschutz

Alles grenzenlos? – Praxiserprobte Zugänge in der Prävention mit Jungen und männlichen Jugendlichen

Offene und erlebnisorientierte Jugendarbeit ist haeufig auch reine Jungenarbeit. Der Anteil an männnlichen Jugendlichen, die an Angeboten der Jugendarbeit teilnehmen, ist proportional noch immer sehr hoch.
In diesem dreitaegigen Seminar lernen Sie sowohl in Theorie, als auch in Praxisanteilen praxisorientierte Zugänge in der Prävention mit Jungen und maennlichen Jugendlichen kennen.
Neben Grundlagen der Jungenarbeit werden bei dieser Fortbildung Methoden zur jungengemaessen Praeventionsarbeit und Risikokompetenz vermittelt und fuer die Praxis vor Ort erarbeitet.
Weitere Schwerpunktthemen werden jungenspezifische Gesundheit und Jugendschutz,
Transkulturalitaet in Jungenwelten sowie die Praxis der Selbstbehauptung mit Jungen und maennlichen Jugendlichen im fachlich, paedagogischen Kontext der Jugendhilfe sein.

Die Fortbildung 46-21-062 im Juli wird als dreiteilige Online-Modulfortbildung durchgeführt:
Die neuen Termine werden der 23.11., 30.11. und 07.12.2021 sein.
Möglichst unter Beibehaltung der alten Kursnummer können sich die interessierten Teilnehmenden nur für alle drei Termine zusammen anmelden. Die Kursgebühr für alle drei Termine beträgt jetzt 120,00 €.

Referent: Olaf Jantz
mannigfaltig e.V. – Institut für Jungen- und Männerarbeit Hannover

Irgendwie hier! Flucht – Migration – Männlichkeit

Fachkräftequalifizierung – Blended Learning
für die Arbeitsfelder des SGB 8, §11-14

Jungen* mit Flucht- und Zuwanderungserfahrungen sind eine vielfältige Gruppe in der Kinder- und Jugendarbeit. Jedoch sind sie in erster Linie heranwachsende Jungen* mit Bedürfnissen, Träumen, Zielen: Teil von einer gesellschaftlichen Struktur sein. Innerhalb des eigenen sozialen Umfeldes wahrgenommen werden und wirken. Über sich selbst und die eigene Zukunft bestimmen können. All das sind Ausdrücke dieser Träume, Wünsche und Ziele, die auf individueller Ebene mal mehr, mal weniger priorisiert werden. Und dies gilt in der Regel für alle jungen Heranwachsenden, unabhängig, ob mit oder ohne Fluchtgeschichte.

Doch wann ist es wichtig diese Differenzlinien aufzumachen? Geflüchtet oder nicht. In der dritten, vielleicht schon vierten Generation hier oder doch deutsch-deutsch sozialisiert. Aus dem Duisburger Norden kommend oder doch eher Münchener Innenstadt. Und wann ist es wichtig diese Differenz-linien, von denen es weitaus mehr gibt, einfach mal links liegen zu lassen? Damit müssen Fachkräfte umgehen. Die Arbeit mit Jungen*, die mit und ohne Geschichten im Gepäck unterwegs sind, startet letztlich immer auf der Bezie-hungsebene. Und diese muss in einer unterstützenden und offenen Pädagogik geschehen, die ohne Zuschreibungen auskommt, aber dennoch die Macht der Zuschreibungen auf dem Schirm hat.

Zeitraum: 14. Juni – 10. Nov. 2021 (in mehreren Blöcken)
Referent*innen: Olaf Jantz
, mannigfaltig e.V./LAG JuNi, Kai Mausbach, LAG Jungen-arbeit NRW, Susanne Reitemeier-Lohaus, HeRoes Duisburg/Jungs e.V., Jonas Lang, Coach e. V. Köln, Michael Meurer, LAG Jungenarbeit NRW (Vorstand
Veranstalterin: LAG Jungenarbeit in NRW e.V. unter konzeptioneller Beteiligung von mannigfaltig e.V. – Institut für Jungen- und Männerarbeit Hannover

Ort: NRW

Trägerübergreifenden Fortbildungsveranstaltung

Themenvormittag: Jungen*arbeit

Jungenprojekte in der offenen Arbeit sind mit anderen Problemstellungen konfrontiert als die (geschlossene) Jungengruppenarbeit. Doch was lässt sich umsetzen und was gewinnt die Arbeit z.B. in Jugendzentren aus der jungengemäßen Pädagogik?
An diesem Themenvormittag werden die Erfahrungen unseres Modellprojekts „sozialräumliche Jungenarbeit“ gebündelt vorgestellt. Neue, wie altbewährte Methoden (Zugänge) konnten mit diversen Jungen* und Jungen*gruppen erprobt und bewertet werden. Die gewonnenen Erkenntnisse stellen wir hiermit als Impulse für die eigene Praxis zur Verfügung.
Das Seminar beinhaltet eine Präsentation des Projektes sowie Austausch, Diskussion und Reflexion mit den Teilnehmenden aus dem Methodenfundus der Jungen*arbeit.
Wir freuen uns auf einen regen Austausch zur Umsetzbarkeit von Jungenprojekten in Hannover!

Neues Datum: 13. Juli 2021
Referent: Olaf Jantz
und Helge Kraus
mannigfaltig e.V. – Institut für Jungen- und Männerarbeit Hannover

Ort: Haus der Jugend│Europasaal│Maschstr. 22-24│30659 Hannover


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